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Mineralstoff |
biologische Funktion. |
Mangelerscheinungen |
Folgen bei Überdosierung |
Empfohlene Zufuhr pro Tag bei Ausgewogener Nahrung |
Nahrung |
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Calcium |
Steckt zu 99% in Knochen und Zähnen, spielt wichtige Rolle beim
Zellstoffwechsel, der Blutgerinnung und verändert Erregbarkeit von Nerven
und Muskeln |
Knochenschwund (Osteoporose), Zahnschäden. Bei schlechter Aufnahme
durch kranke Nebenschilddrüse: Krampfneigung (Tetanie) |
Verkalkung von Gefäßen und Gelenken, Nieren- und Blasensteine |
900 mg
Jugendliche: 1200 mg,
Schwangere: 1200 mg |
Milchprodukte, Gemüse; zusätzliches Vitamin D erhöht die
Aufnahmebereitschaft |
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Chrom |
Wirkt als Aktivator von Insulin auf Kohlenhydrat und Fettstoffwechsel |
Bei Ernährung durch Infusionen über längere Zeit: erhöhter
Blutzucker und Mangelerscheinungen |
Abbau von roten Blutzellen, Leber- und Nierenschäden |
50-200 µg |
Bierhefe, Fleisch, Vollkorn, Pflanzenöl |
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Eisen |
Steckt zumeist (rund 70%) im roten Blutfarbstoff Hämoglobin und im
Myoglobin, dem Sauerstoffdepot der Muskeln (wichtig für den
Sauerstofftransport in die Muskeln) |
Durch einseitige Ernährung (Vegetarier) und Blutverluste
(Menstruation).
Symptome:
Eisenmangel-Anämie, Kopfschmerzen, Blässe, Erschöpfung,
Anfälligkeit für Infektionen |
Ablagerung in Leber, Bauchspeicheldrüse und anderen Organen,
Bronzefärbung der Haut, Herzmuskelschäden, Leberschäden, Diabetes |
10 mg,
Schwangere: 30 mg
Stillende: 20 mg |
Fleisch, Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Eigelb, Aufnahme wird
durch Vitamin C verbessert |
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Fluor |
Steckt in Knochen und Zähnen, stimuliert Knochenzellen, härtet
Knochen und Zähne und schützt gegen Karies |
Kariesanfälligkeit durch zu wenig Fluorid in Nahrung und Trinkwasser |
Verfärbung und Defekte im Zahnschmelz, Verkalkung der Nieren und
Versteifung von Gelenken |
1,5 bis 4 mg |
Trinkwasser, schwarzer Tee, Meerestiere |
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Jod |
Bestandteil des Schilddrüsenhormons Thyroxin |
In Deutschland weit verbreitet. Folgen: Entwicklungsstörungen des
Fötus während der Schwangerschaft. Kretinismus, Kropfbildung |
Allergien, Jodakne, selten Schilddrüsenüberfunktion |
200 µg,
Schwangere: 230 µg,
Stillende: 60 µg |
Seefisch, jodiertes Speisesalz, Lebertran, Milch, Eier, Bratfisch
enthält mehr Jod als Kochfisch |
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Kalium |
Reguliert Flüssigkeit im Körper, aktiviert Enzyme und ist wichtig
für Muskel und Nervenfunktionen und die Reizleitung im Herzen |
Nach Durchfällen, Erbrechen, Magenspülungen, nach Behandlung
krankhafter Wasseransammlungen. Folgen: Muskelschwäche, Lähmungen,
Rhythmusstörungen des Herzens |
Bei gestörter
Nierenfunktion: Ausfälle von Funktionen von Muskeln, Nerven, Herz und
Kreislauf |
ca. 2-4 Gramm |
besonders in Pflanzenkost, Bananen, Kakaopulver, Bierhefe |
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Kupfer |
Bestandteil von Enzymen, wichtig für Wachstum und Fortpflanzung |
Selten, nur nach längerer künstlicher Ernährung oder bei einseitig
mit Kuhmilch ernährten Kindern. Folge: Anämie |
Übelkeit, Durchfall, Krämpfe, gestörte Produktion von Gallensaft |
1,5- 3 mg |
Leber, Niere, Schellfisch,
Austern, Hülsenfrüchte, Nüsse |
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Magnesium |
Aktiviert mehr als 300 Enzyme; wichtig für Reizbarkeit von Nerven und
Muskeln. Wird in hoher Konzentration beim Herzinfarkt gegen
Rhythmusstörungen eingesetzt |
Hauptsächlich durch einseitige Kost und in Verbindung mit Alkoholmissbrauch.
Folgen: Unruhe, Zittern, Schwindel, Herzjagen, gesteigerte Erregbarkeit
der Muskeln, Magen und Wadenkrämpfe |
Bei Verminderter Nierenfunktion: Erbrechen, verlangsamter Herzschlag |
350 mg
Stillende: 375 mg
zusätzliche Gabe nur bei Mangel sinnvoll |
Vollkornprodukte, Fleisch, Milch, Hülsenfrüchte, Nüsse |
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Mangan |
Aktiviert einige Enzyme |
Selten, da in der Nahrung ausreichend vorhanden |
Lungenentzündung nach Inhalation von Manganstaub. Störung der Bildung
von rotem Blutfarbstoff |
2-5 mg |
Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse, Tee |
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Natrium |
Ist wichtig für Wasserhaushalt, für Reizung in Nerven |
Blutdruck sinkt, Herzschlag beschleunigt, Apathie, Muskelkrämpfe |
Ödeme, Bluthochdruck mit Schwindel, Benommenheit |
etwa 5 g Kochsalz |
Fleisch und Wurstwaren, Hartkäse |
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Selen |
Beteiligt an Produktion von Schilddrüsenhormonen, schützt mit Vitamin
E Zellen vor der oxidativen Zerstörung |
Sehr selten; Muskelerkrankungen am Herzen nur in Gegenden mit extrem
selenarmen Böden |
Knoblauchartiger Atem, Haarausfall, deformierte Fingernägel,
Herzmuskelschwäche, Leberschrumpfung |
20-100 µg |
Meeresfrüchte, Fleisch, Leber, Getreideprodukte, Nüsse |
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Zink |
Steckt in Knochen und Muskeln, in Leber und Prostata. Bestandteil von
wichtigen Enzymen und Insulin, unentbehrlich für Wachstum und
Fortpflanzung |
Bei Lebererkrankungen (Alkoholmissbrauch), nach längerer Ernährung
durch Infusionen: verzögertes Wachstum und schlechte Wundheilung,
Entzündungen der Haut, Haarausfall |
Durchfall, Magen und Darmreizungen, Erbrechen |
12-15 mg
Schwangere: 20 mg
Stillende: 25 mg |
Fleisch, Leber, Seefisch, Schalentiere, Milch, Eier |